Zertifizierte Fachberater für Gesundheitswesen

Die Steuer- und Wirtschaftsberatung in der Branche der Heilberufe unterliegt vielen Besonderheiten, die zertifizierte Fachberater für Gesundheitswesen genauestens kennen. Hinzukommend gibt es bei den von uns beratenen Gruppen, wie der Ärzte, Therapeuten, Heilpraktiker, Apotheker, Pflegedienste und Krankenhäuser, eigene Spezifikationen und gesonderte Herausforderung.

Besonders Ärzte fürchten sich vor Regressen. Freiberufler müssen unter Umständen Gewerbesteuer zahlen und Pflegebedienstete stehen oft vor einem Umsatzsteuerproblem.

(Dagmar Marx)

Wer es sich zur Aufgabe gemacht hat, anderen Menschen und ihrer Gesundheit zu helfen, leistet einen schweren und wichtigen Dienst. Meist widmen Menschen aus dem medizinischen Bereich, ob niedergelassener oder angestellter Arzt, Apotheker, Krankenpfleger, Heilpraktiker oder Therapeut, dieser Berufung ihre ganze Aufmerksamkeit – das hat unsere Erfahrung mit unseren Mandanten aus Medizin- und Heilberufen gezeigt.

Für Ärzte muss das Wohl des Patienten im Vordergrund stehen. Sie dürfen keinen Regressdruck verspüren, der die Konzentration hemmt. Leider sieht es in der Realität anders aus: So musste laut des Ärzteblatts ein Allgemeinmediziner aus Dortmund mit 65.000 Euro haften, weil er seinen Patienten zu viel Physiotherapie verordnet hat. Ein zertifizierter Fachberater kennt diese Gefahr und kann Sie vor Regressen schützen.

Ein weiteres Problem ergibt sich, sobald Ärtze in ihren Praxen Produkte verkaufen, beispielsweise Zahncremes in Zahnarztpraxen. Als Freiberufler sind Ärzte nach dem Einkommenssteuergesetz von der Gewerbesteuer befreit. Verkaufen sie allerdings Produkte, führen sie im Sinne des Gesetzes einen Gewerbebetrieb und können dann zur kommunalen Gewerbesteuer veranlagt werden – sofern der Gewinn über dem Freibetrag von 24.500 Euro liegt. Besondere Regeln gelten für Gemeinschaftspraxen. Daher müssen die Gewinne aus diesen Zusatzgeschäften genau gebucht und im Auge behalten werden.

Pflegebedienstete können sich als Freiberufler ebenso von der Umsatzsteuer befreien lassen. Solange sie nicht zu viel Umsatz machen, bewegen sie sich damit auf sicherem Terrain. Viele bieten neben den Therapien allerdings noch spezielle Pflegeprodukte oder Seminare an und unterschätzen dabei, was diese ihnen zusätzlich einbringen. Werden diese Gewinne dann falsch gebucht und im schlimmsten Fall der Freibetrag überschritten, wird der Pflegedienst gewerbesteuerpflichtig und das Finanzamt verlangt am Ende des Jahres eine gewichtige Nachzahlung.

Mit einem kompetenten und auf die Branche spezialisierten Fachberater für Gesundheitswesen gehen Sie kein Risiko ein. Unser Team für den Fachbereich Heilberufe ist mit sämtlichen gesetzlichen wie auch wirtschaftlichen Besonderheiten der Heilberufe vertraut.
Lernen Sie den Fachberater für Gesundheitswesen kennen. Wir freuen uns auf Sie.